BMW i3 – es geht los

Heute war der Tag der Abholung

Voller Vorfreude habe ich die Abholung meines BMW i3 heute erwartet. Bei BMW war alles bestens organisiert, das hat wirklich gut geklappt. Und dann stand ich meiner neuen Pionierarbeit gegenüber:

BMW i3 94Ah Black mit i8 Bild
BMW i3 94Ah Black bei der Abholung bei BMW, an der Wand ein Bild des BMW i8

Zu den Daten: 94 Ah, fluid black, Ausstattung u.a. LED-Scheinwerfer, innen Lodge-Paket uvm. Ich widme demnächst mal einen Beitrag der Ausstattung, für heute will ich nur noch ergänzen, dass gleich die zweite Fahrt zum öffentlichen Tanken beim Discounter führte. Das wollte ich gleich mal testen – und es hat perfekt funktioniert. Hinfahren, Parkplatz frei und nach dem Einkaufen dann wieder 100% vollgeladen. Das ist mal einfach. Ich glaube ich mag mein eMobil!

Aufladen beim Einkaufen
Erste Betankung des i3 beim Discounter

Nie wieder tanken

Nie wieder tanken (zumindest nicht klassisch)

Heute habe ich das letze Mal meinen Verbrenner betankt, morgen wird er getauscht gegen mein Elektroauto, einen BMW i3. Heute durfte ich das noch einmal voll auskosten: Suche der billigsten Tankstelle, anstellen an die Schlange an der Zapfsäule, dann die Arbeit mit dem Tankrüssel, an der Kasse warten und schließlich vollgetankt weiterfahren. Und dabei liegt die Tankstelle gar nicht direkt auf meinem Weg, ich muss also einen Umweg fahren.

Ab morgen nicht mehr. Vielleicht verkläre ich den Blick auch etwas, aber ich finde das schon praktisch alle paar Tage nur mal das Stromkabel anlegen zu müssen und sonst keinen Aufwand mit dem Tanken zu haben. Ja, auch da kann man dreckige Hände bekommen (wie an der Tankstelle). Aber ich bin eben zu Hause, muss keinen Umweg fahren und muss mich auch nicht anstellen. Und billiger ist es auch noch 🙂

Die einzige Tankstelle, die ich nun mit dem Auto ggf. noch sehen werde ist die Schnellladestation, wenn es dann doch mal weiter weg gehen sollte. Ist aber eher unwahrscheinlich, also hake ich die Tankstellenperiode meines Lebens (erstmal) ab.

Umweltbonus für Elektroautos

Der Staat gibt uns Geld

Der Staat fördert den Kauf von Elektroautos mit einem Umweltbonus. Das ist jetzt nicht massiv viel, hilft aber etwas den Mehrpreis für Elektroautos erträglicher zu gestalten. Gefördert werden:

  • Reine Elektroautos -> 2.000 EUR
  • Plug-in Hybride -> 1.500 EUR
  • Autos mit Brennstoffzelle -> 2.000 EUR

Das gilt aber nur für Neufahrzeuge und auch nur, wenn der Hersteller mindestens in gleicher Höhe einen Rabatt gewährt, das sind dann zusammen also schon 4.000 EUR (bzw. 3.000 EUR bei Hybriden), die man beim Kauf spart. Aber natürlich will der Hersteller weiter Geld verdienen, so kann man davon ausgehen, dass es keine weiteren Rabatte geben wird, die kommen jetzt eben über den Herstellerzuschuss zum Umweltbonus. Und es gibt noch eine interessante Beschränkung beim Kaufpreis: Das Auto darf im Grundmodell (also der günstigen Variante der Baureihe) maximal 60.000 EUR (netto!) kosten, was natürlich die meisten Autos locker einhalten, es gibt sogar ein ‚günstiges‘ Model S, das diese Hürde nimmt.

Aber am 30. Juni 2019 ist Schluss. Das ist er Stichtag für die letze Einreichung eines Antrages. Sollte das Fördervolumnen schon vorher ausgeschöpft sein, dann kann aber schon vorher Schluss sein. Die Bundesregierung will 300.000 Autos fördern, bisher läuft das eher schleppend, sodass ich persönlich denke, dass der Topf wohl nicht vorzeitig leer sein wird.

Aktuelle Informationen findet ihr am besten direkt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

 

Wollt ihr den Umweltbonus beantragen? Dann lest unbedingt meine 10 Tipps, um hier erfolgreich zu sein!

Elektroauto – die bewusste Entscheidung

Ein Elektroauto sollte es nun werden, die Fahreigenschaften haben mich überzeugt. Der relativ hohe Preis hat mich dabei nicht abgeschreckt, man kann locker (noch) mehr Geld für einen Verbrenner ausgeben. Aber was für ein Auto soll es dann sein?

Die Kernfrage bei der Entscheidung ist was man mit dem Elektroauto anstellt. In meinem Fall ein klarer Zweitwagen. Ich fahre im Jahr so 10.000 km und das meist zum Pendeln auf die Arbeit. Das sind täglich 30 km, sodass ich mir wenig Gedanken gemacht hatte, dass die Reichweitengrenzen für mich relevant sind. So freute ich mich fröhlich auf den neuen Elektro-Smart als Cabrio. Bis ich angefangen habe weiter über die Nutzung des Autos nachzudenken.

Mehrfach im Jahr muss ich mit dem Auto aber dann doch zu Verwandten fahren, sodass die Fahrstrecke dann plötzlich nicht mehr 30 km sind,  sondern dann brauche ich 150 km. Die brauche ich im Sommer aber auch im Winter. Da ich bei den Verwandten nicht nachladen kann, muss der Wagen die ganze Strecke schaffen. Das war’s dann für das Smart Cabrio, die Strecke ist zu weit…

Aber ehrlich, macht euch die Gedanken, welche Strecken der Wagen wirklich schaffen muss. Wenn man nur  ein Mal im Jahr eine Langstrecke fährt, ist es vielleicht nicht nötig, dafür ein solches Auto vorzuhalten. Ich denke dann immer an das Argument mit dem Kauf einer Waschmaschine. Die kauft man auch nicht regelmäßig, es lohnt sich also nicht dafür einen Kombi zu kaufen. Und es gibt viele Limousinen im Straßenbild, wo sich die Fahrer ihre Waschmaschine auch anderweitig beschaffen.

Ach, bei mir ist es übrigens ein BMW i3 mit der 94Ah-Batterie geworden, der schafft angeblich 200 km im realen Leben – ich werde berichten. Der Wagen ist erst vor kurzem eingezogen und ich werde über meine Erfahrungen schreiben.

Ladekabel für CEE16-Steckdosen

Strom habe ich – sogar starken Strom. Aber wie lade ich mein Auto?

Jedes Elektroauto hat ein Ladekabel, häufig eines für die Haushaltssteckdose (Schuko). Das ist vermutlich die am meisten verbreitete Steckdose, aber auch die langsamste.

Ich habe damals beim Bau einen Starkstromanschluss an unseren Parkplatz legen lassen, ganz konkret so eine rote Industriesteckdose CEE16. Das war schon mal gut, damit haben wir nun Starkstrom am Parkplatz. Aber wie bekomme ich den jetzt in mein Elektroauto? Die Autoverkäufer sind keine wirkliche Hilfe, wie sich zeigt, deren Fachwissen in Sachen Strom ist wirklich begrenzt. Grundsätzlich sehe ich drei Varianten:

  1. Eine Wallbox des Herstellers durch einen Elektriker montieren lassen. Das  sehe ich kritisch, denn jeder Hersteller hat da seine eigene Box, sodass ich die dann auch beim nächsten Auto wechseln muss. Außerdem wohne ich in einem Mehrfamilienhaus und zur Montage braucht es die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft – das dauert mir zu lange.
  2. Umbau der Starkstromsteckdose auf Haushaltssteckdose. Das geht recht einfach durch den Elektriker und man kann das serienmäßige Kabel des Autos zum Laden nutzen, aber man verliert natürlich die hohen Ladegeschwindigkeiten. In meinem Fall dauert es dann ggf 12 Stunden zur vollständigen Beladung (bei 2,3kW). Nein, danke.
  3. Kauf eines speziellen mobilen Ladekabels, einer mobilen Wallbox. Wenn man lange sucht, findet man Ladekabel, die an jeder Industriesteckdose angehängt werden können und man das Auto von dort laden kann. Da steckt viel Intelligenz in den Kabeln, daher ist es eher eine mobile Wallbox (und auch ähnlich teuer). Aber man ist auch für die Zukunft flexibel, ich muss nichts umbauen und ich kann das Kabel immer mitnehmen und woanders auch schnell tanken. Und schnell bedeutet, dass ich ca 11kW aus der Steckdose bekomme und mein Auto in unter 3 Stunden vollgeladen ist.

Mein ganz persönlicher Tipp ist das Ladekabel Juice Booster 2, das ich nutze. Hier kann ich sogar noch die Köpfe wechseln und das Kabel für fast alle Situationen im Autoleben nutzen.