Innenraum/ Platzangebot

Der BMW i3 ist ein echtes Raumwunder. Von außen klein und kompakt, aber von innen echt großzügig, vor allem auf den vorderen Plätzen. Die Sitze sind bequem und in sehr angenehmer Höhe für das Ein- und Aussteigen. Aber jetzt steigen wir erstmal ein:

Der erste Eindruck beim Einsteigen ist gleich: Groß und modern. Da haben sich Designer mal neu mit dem Thema des Cockpit-Designs auseinandergesetzt und viele gelungene Details desgined. Da ist zum einen der Gangwahlschalter. Der Wagen hat als Elektroauto ja eine 1-Gang-Automatik, da gibt es nur vor, neutral, zurück, parken. Und jemand Schlaues kam auf die Idee, dass man für ‚vor‘ den Knopf nach vorne dreht, für ‚zurück‘ den Knopf nach hinten dreht. Total intuitiv und seitdem frage ich mich, warum es bei ’normalen‘ Automatikautos falsch herum geht, da liegt der Rückwärtsgang nämlich nach vorne. Aber wie dem auch sei, der i3 hat das wunderbar gelöst.

Ich bin auch großer Fan des offenen Ablagefachs in Armaturenbrett oben. Das ist groß und praktisch. Auch meine Parkhaustickets landen alle dort.

Und schließlich hat das Auto einen ganz flachen Innenboden. Da ist kein Tunnel zwischen den hinteren zwei Sitzen. Das ist für mich ganz praktisch, weil ich meine Tasche häufig hinter den Fahrersitz stelle. Brauch ich während der Fahrt etwas daraus, kann ich sie bequem in die Mitte ziehen. Und – vermutlich relevanten für die meisten Leser – man kann ganz einfach vom linken auf den rechten Sitz hinten rutschen. Einen Mittelplatz gibt es übrigens nicht, dafür ist das Auto doch eindeutig zu klein.

Das Cockpit

…ist irgendwie spacig geraten. Ultramodern – und völlig untypisch für einen BMW. Alle Informationen werden über einen kleinen Bildschirm angezeigt – alles in blau und weiß gehalten. Kein rotes Alpenglühen wie in den klassischen BMW-Modellen. Daran kann man sich gewöhnen, aber es ist auf jeden Fall eine Umstellung. Vor allem muss man sich bei der Zusatzanzeige entscheiden: Entweder Kilometerstand oder Außentemperatur oder aktueller Verbrauch, oder, oder, oder. Aber nicht und. Da heißt es dann munter klicken am Bordcomputer-Knopf. Der versteckt sich übrigens am Ende des Blinkers. Ihn zu finden eröffnet also neue Dimensionen der Information!

Display im Cockpit des BMW i3


Oberflächen

BMW ist eine Premiummarke und mancher hat sich am ‚Öko‘-Anstich des BMW gestört. Gerade die gepressten Faserplatten kommen da manchmal nicht gut an. Ich finde, BMW hat das richtig und konsequent gemacht. Ein Auto, das lokal emissionsfrei fährt, mit regenerativer Energie im Werk Leipzig produziert wird, das darf dann auch in letzter Konsequenz möglichst ökologische ‚Zutaten‘ nutzen. Um es kurz zu machen: Ich bin total zufrieden mit den Oberflächen im Auto und das gilt auch für die gepressten Faserplatten.

Helligkeit

Ich habe mich bei der Bestellung für die Ausstattung ‚Loft‘ entschieden. Diese ist sehr hell und luftig, was ich persönlich sehr angenehm finde. Die kritische Frage für mich war (und ist) wie sich die Sitze bei der Benutzung verfärben. Nach 15.000 km sehe ich davon allerdings nichts – noch ist alles hell!

Der Einstieg nach hinten

Über den Einstieg nach hinten hatte ich mich im Karosseriekapitel schon mal ausgelassen und das ist echt einen eigenen Absatz wert. Wer häufig zu viert reisen möchte, der sollte sich die Anschaffung des BMW i3 genau überlegen – und mit den Beteiligten das Ein- und Aussteigen testen. Für gelegentliches Mitfahren sind die 2 Sitze hinten wunderbar, da kann man auch den Ein- und Ausstieg auf sich nehmen. Da sind mir persönlich die vorderen Sitze und der Einstieg dahin wesentlich wichtiger. Und die sind im BMW i3 für den Einsatzort in der Stadt einfach top!

Kofferraum

Der Kofferraum ist, nun ja, nicht für Koffer gedacht. Er ist ok für den Stadtverkehr und gelegentliche Einkäufe. Bei mir liegt das (etwas sperrige) Ladekabel drin, daneben und darauf dann die Einkauftaschen. Ein Wasserkasten passt auch gut, aber der zweite wird schon eher ein Problem, dann muss das Ladekabel ausziehen oder der Kofferraum erweitert werden. Dafür kann man die Rücklehen umklappen (50:50). So klappt das dann auch mit dem Koffer 😉

Und weiter geht’s mit dem Fahrerlebnis.

2 Antworten auf „Innenraum/ Platzangebot“

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